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Praxisausbilder/-innen stärken Betriebe

Seit 2016 gibt es das SVEB-Zertifikat als Praxisausbilder/-in. Das SGZ ist damals als eine der ersten Institutionen mit diesem Produkt auf den Markt gekommen. Gut 300 Personen aus der ganzen Schweiz haben laut aktuellem Jahresbericht des SVEB in den ersten beiden Jahren diesen Abschluss erworben.

Wir sind stolz, dass ein beachtlicher Teil davon am SGZ den Lehrgang (bisher 7 Durchführungen) besucht hat. Drei Mal pro Jahr starten wir mit dem Praxisausbilderkurs. Immer sind es bunt gemischte Gruppen, die Teilnehmenden kommen aus verschiedenen Institutionen vor allem des Gesundheitswesen und unsere Dozentinnen haben reiche Erfahrung im praktischen und theoretischen Ausbilden. Die Ausbildungsverpflichtung, insbesondere die Anforderung, auch in der Langzeitpflege und Spitex HF- Studierende auszubilden, fordert die Betriebe.

Mit diesem Kurs können Sie Ihre Berufsbildnerinnen stärken und qualifizieren für die steigenden Anforderungen. Der nächste Kursstart ist am 4. Juni. Es hat noch Plätze! Die Details finden Sie in der Kursausschreibung.

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Weiterbildung für Freiwillige Mitarbeitende

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich (GUD) bietet das SGZ seit einigen Jahren erfolgreich Fortbildungen für freiwillige Mitarbeitende an.

Die Inhalte wurden gemeinsam mit dem GUD als Grundschulung für alle freiwilligen Mitarbeitenden, die sich in einem Alters-, Pflegezentrum oder in einem der Stadtspitäler engagieren, konzipiert und entwickelt. Sie werden dadurch gezielt auf ihre wertvollen und zugleich anspruchsvollen Einsätze in den verschiedenen Bereichen vorbereitet und unterstützt. Seit Kurzem stehen diese Fortbildungen auch Interessierten ausserhalb des GUD offen. Alle Module können unabhängig voneinander gebucht werden.

Die Schulungen bestehen aus fünf halbtägigen Modulen mit folgenden Schwerpunkten:

Modul 1 «Einführung in die Schulung und das Alter in der Gesellschaft»: Die Teilnehmenden

  1. kennen die Einbettung der freiwilligen Mitarbeit im GUD.
  2. setzen sich mit ihrer eigenen Philosophie und Haltung über das Alter und das Älterwerden auseinander.
  3. erweitern ihr Wissen über die demografische Entwicklung und die gesellschaftspolitische Situation alter Menschen.

Modul 2 «Umgang mit Veränderungen im Alter»: Die Teilnehmenden

  1. kennen wichtige Risikofaktoren des Alters und setzen sich mit ihren persönlichen Ängsten, Erfahrungen und Gedanken zum eigenen Älterwerden auseinander.
  2. wissen um die Bedeutung des psychischen Wohlbefindens, der Selbstständigkeit und Autonomie von alten Menschen und verbinden dies mit eigenen Erfahrungen.
  3. setzen sich auf dieser Grundlage mit möglichen Strategien und Handlungsschritten auseinander, um in ihrer Aufgabe als freiwillige Mitarbeitende unterstützend zu begleiten.

Modul 3 «Grundlagen der professionellen Kommunikation»: Die Teilnehmenden

  1. setzen sich mit der Wahrnehmung als Grundlage jeder Begegnung auseinander.
  2. überprüfen anhand von Modellen ihre Kommunikation und setzen sich mit häufigen Störfeldern auseinander.
  3. lernen gesprächsfördernde und vertrauensbildende Massnahmen zur Förderung und Gestaltung einer wertschätzenden Begegnung kennen.
  4. erhalten Impulse für die Begleitung von Menschen in belastenden Situationen und Krisen.

Modul 4 «Begleitung von Menschen mit demenziellen Erkrankungen»: Die Teilnehmenden

  1. setzen sich mit ihren positiven Erlebnissen und Erfahrungen, aber auch mit ihren Befürchtungen, Ängsten und Frustrationen in der Begegnung auseinander.
  2. verstehen die Symptome und Auswirkungen von demenziellen Erkrankungen auf die betroffenen Menschen und deren Umfeld.
  3. lernen unterstützende Methoden und Möglichkeiten für die wertschätzende Begleitung demenzbetroffener Menschen kennen.

Modul 5 «Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen»: Die Teilnehmenden

  1. setzen sich mit dem Phasenmodell des Sterbens und der Trauer und den Möglichkeiten in der Begleitung (nach E. Kübler Ross) auseinander.
  2. lernen physische und psychische Beschwerden und Bedürfnisse von sterbenden Menschen kennen.
  3. erweitern ihr Wissen rund um begleitende und lindernde Massnahmen (inkl. Blick auf «Palliative Care» und Patientenverfügung).
  4. tauschen sich aus über Umgang mit Abschied und Trauer.

 

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Herausforderndes Verhalten: Wie gehen Sie damit um?

Wir alle kennen Emotionen wie Ärger, Wut und Zorn. Auch Rage, Gewalt oder Aggression sind leider fast ausnahmslos allen Menschen bekannt. Diese Empfindungen bewirken unter Umständen Verhaltensweisen, die einen Ausnahmezustand zum Ausdruck bringen, der bis hin zum Kontrollverlust geht, was belastend ist für alle Involvierten.

Die Konfrontation mit herausforderndem Verhalten ist im Gesundheitswesen leider keine Seltenheit. Menschen, die gesundheitliche Probleme haben sind oft gleichzeitig in einer Krisensituation. Sie sind Problemstellungen ausgesetzt, denen sich gesunde Menschen nicht stellen müssen. Diese sind vielschichtig: Von wirtschaftlichen Sorgen bis hin zur Abhängigkeit und Ohnmachtsgefühlen und vielem mehr. Das ist das Eine. Zum anderen ist das Hinnehmen von Aggressionspotenzial, das einem entgegengebracht wird, keine gute Sache.

Was machen Sie, wenn Sie mit herausforderndem Verhalten oder Gewalt sowie Aggression konfrontiert werden? Sind Sie dabei ohnmächtig und hilflos? Möchten Sie sich gerade deswegen mit der Thematik in mehreren Dimensionen auseinandersetzen? Dann haben wir für Sie die geeigneten Fortbildungen:

 

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Fachweiterbildung Langzeitpflege und -betreuung

Angemessen fordern bedeutet fördern. Fachkräftemangel im Gesundheitswesen ist eine Tatsache, die die Presse in der Vergangenheit immer wieder aufgegriffen hat. Darin wurde sogar von Notstand beim Fachpersonal gesprochen. Die Organisationen im Gesundheitswesen sind nun schon seit längerer Zeit gefordert. So soll trotz Personalengpässen die bestehende Pflegequalität erhalten und weiter entwickeln werden. Dies ist beispielsweise möglich mit gezielten, auf das Mitarbeitenden-Profil zugeschnittenen und anerkannten Weiterbildungen, im Sinne von Fördermassnahmen, die sowohl für die Betriebe, als auch für die Mitarbeitenden positive Auswirkungen haben.

 

Weiterbildung bedeutet eine persönliche und fachliche Weiterentwicklung

Sich weiterbilden ist in jedem Fall eine Bereicherung. Aus der Perspektive der Mitarbeitenden bedeutet dies den Erhalt und Ausbau der Arbeitsmarktfähigkeit. Aber nicht nur das. Wenn das bestehende –zum Teil langjährige Erfahrungspotenzial – mit aktuellem und vielschichtigem Wissen angereichert wird, kommt es zu einem erheblichen Kompetenzzuwachs, der auch für die Arbeitgeber lukrativ ist. Einerseits hat dies positive Auswirkungen auf die Arbeitszufriedenheit der geförderten Mitarbeitenden. Andererseits kann das praxisorientierte Expertenwissen dazu eingesetzt werden, um die Pflege- und Betreuungsqualität in den Betrieben zu erhalten und zu steigern.

 

Eine anerkannte Weiterbildung mit Zukunft

Die Fachweiterbildung Langzeitpflege und -betreuung gilt als Vorbereitung für die entsprechende Berufsprüfung, die eidgenössisch anerkannt ist. Berufsprüfungen haben keinen generalistischen Charakter. Sie richten den Fokus auf ganz bestimmte Themenfelder innerhalb des Gesundheitswesens. Dabei werden hochwertige praktische Fähigkeiten mit fundierten theoretischen Fachkenntnissen verbunden. Der Zweck ist der Erwerb von Qualifikationen, die für die Ausübung einer anspruchsvollen Tätigkeit mit Mehrverantwortung erforderlich sind.

Bei der Fachweiterbildung Langzeitpflege und -betreuung erfolgt ein erheblicher und praxisbezogener Wissenszuwachs in den Bereichen Geriatrie, Gerontopsychiatrie, Palliative Care, Pflegeprozesse, Planung und Organisation, Kommunikation, Berufsrolle, eigene Ressourcen.

Sie ist für Mitarbeitende aus Betrieben der Langzeitpflege und auch für diejenigen aus Spitex-Betrieben attraktiv, die ihre berufliche Zukunft in der Altersarbeit sehen.

 

Dem Personalnotstand zum Trotz!

Freude herrscht! Am 9. Mai 2017 durften die ersten 207 Absolvierende der Berufsprüfung Langzeitpflege und -betreuung ihren eidgenössischen Fachausweis entgegennehmen. Auch in diesem Jahr darf erneut weiteren erfolgreichen Prüfungsabsolvierenden gratuliert werden. Mit Erhalt des Fachausweises positionieren sie sich laut schweizerischen Bildungssystematik auf der Tertiärstufe B. Wir gratulieren an dieser Stelle nochmals allen Pionierinnen und Pionieren, von denen einige auch die Fachweiterbildung Langzeitpflege und -betreuung am SGZ besucht haben, ganz herzlich und wünschen ihnen viel Erfolg für ihre berufliche Zukunft. Gratulieren möchten wir auch den Arbeitgebern, die dies ermöglicht haben und sie nun gemäss ihren erweiterten Ressourcen einsetzen können.

Sind Sie neugierig geworden und möchten sich gerne vertiefend zum Bildungsangebot Fachweiterbildung Langzeitpflege und-betreuung informieren. Dann besuchen sie unsere Informationsveranstaltung dazu. Am 22. August 2018 startet die nächste Fachweiterbildung Langzeitpflege und -betreuung am SGZ (Kursausschreibung).

Autor: SGZ | Kategorien: Kategorie NewsletterKommentare: 0