Content

Aromapflege – eine Bereicherung für den Pflegealltag

Düfte und Aromen haben etwas Magisches an sich. Sie wecken in uns Erinnerungen und lösen Emotionen aus. Düfte bauen Brücken: Über den Duft können wir Menschen physisch, psychisch und spirituell erreichen, gerade wenn sonst kaum noch eine verbale Kommunikation möglich ist.

Vor allem in der Palliative Care kann die Anwendung aromatherapeutischer Massnahmen ein bereicherndes Element sein. Die Aufnahme von Duftstoffen geschieht vom ersten bis zum letzten Atemzug. Düfte bilden eine Hülle. Sie ummanteln den Menschen ganz im Sinne der Palliative Care. Hierzu bieten ätherische Öle eine zusätzliche Möglichkeit auf die Psyche des Menschen positiv und wohltuend einzuwirken, um Nähe und Geborgenheit zu vermitteln. Weitere Einsatzmöglichkeiten ergeben sich beispielsweise bei Schmerzen, Angst oder Unruhe.

Allerdings muss die Anwendung gekonnt, sicher und geplant sein. Die Grenzen und Anwendungsmöglichkeiten ätherischer Öle gilt es auszuloten. Düfte müssen bewusst ausgewählt und auf die Wünsche und Vorlieben der Klientinnen und Klienten ausgerichtet sein. Ferner erfordert die Anwendung von Aromapflege auch Wissen über Herstellungsverfahren, Applikationsformen und Dosierungen. Mögliche Allergien gilt es auszuschliessen. Hautreizungen und sonstige Gefahren müssen bekannt sein.

Gut und sicher eingesetzt, ergeben die verschiedenen auf den einzelnen Menschen individuell abgestimmten Düfte ein wundervolles Erlebnis und eine wertvolle Ergänzung in der Pflege und Betreuung. Das Handlungsspektrum zum Wohle der Klientinnen und Klienten kann entscheidend erweitert werden.

Zur Aromatherapie bieten wir spannende Fortbildungen an.

Autor: SGZ | Kategorien: Kategorie NewsletterKommentare: 0

Zürcher Trendthemen Langzeitpflege

Am 20. Juni 2019 finden die Zürcher Trendthemen Langzeitpflege erstmalig am SGZ statt. Mit dem Thema «Lügen haben kurze Beine! Auch bei Menschen mit Demenz?» greifen wir einmal mehr ein heisses Eisen an. Schliesslich gelten Täuschungen, Lügen und Unwahrheiten augenscheinlich als verpönt und unmoralisch. Vor allem dann, wenn es sich bei den Getäuschten um eine verletzliche Gruppe wie Demenzbetroffene handelt.

Wir freuen uns, dass wir für dieses spannende Thema renommierte Referierende gewinnen konnten, die aus der Praxis berichten und die ethischen Aspekte reflektieren. An der anschliessenden Podiumsdiskussion können Sie weitere Fragen stellen und strittige Punkte kontrovers diskutieren.

Lassen Sie sich diesen spannenden Anlass nicht entgehen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Autor: SGZ | Kategorien: Kategorie NewsletterKommentare: 0

In Führung gehen … und gewinnen

Es gibt vieles zu gewinnen, wenn Fachkräfte in die Führung gehen. Sie gewinnen Verantwortung, Macht, Prestige, Erfahrung und nicht zuletzt mehr Lohn. Der Einsatz ist hoch. Sie gehören nicht mehr zum Team, werden etwas einsamer, können es nicht allen recht und müssen sich auch mal unbeliebt machen. Sie sind im Sandwich zwischen den Erwartungen von oben und unten. Und schlafen deshalb auch mal schlecht.

Führung übernehmen, Einfluss auf das Geschehen haben, ist eines der psychologischen Grundbedürfnisse des Menschen. Nicht bei allen Menschen ist das gleich stark ausgeprägt. Bei Menschen in Führungspositionen in der Tendenz eher mehr. Und das ist gut so. Das allein reicht aber nicht. Führung braucht auch Wissen und Werkzeug. Damit Führung gelingt und alle gewinnen, gibt es verschiedene Angebote am SGZ.

 

Führung kompakt

Der Kurs «Führung kompakt» ist ideal für Einsteiger/-innen in der Führungsrolle.

In sieben Tagen erarbeiten die Teilnehmenden sich das Nötigste, um gut zu starten. Aufgaben, Kompetenzen, Verantwortung werden vertraute Begriffe. Sie lernen Einzelgespräche und Teamsitzungen führen und kennen Grundlagen der Dienstplanung, der Kommunikation und des Konfliktmanagements.

Damit werden sie in ihrer neuen Funktion handlungsfähig und können sich mit der neuen Rolle auseinandersetzen. Diese sieben Tage sind ein kompakter Kurs, der mit einer überschaubaren zeitlichen und finanziellen Investition neue Perspektiven eröffnen kann.

 

Teamleiter/-in mit eidg. Fachausweis

Längerfristig und gleich doppelt und dreifach gewinnen können Sie mit dem Lehrgang «Teamleiter/-in im Gesundheitswesen». Erster Gewinn: Der Lehrgang bereitet auf eine eidg. Berufsprüfung, also einen anerkannten Abschluss vor. Zum zweiten wird der Lehrgang genau deshalb vom Bund subventioniert. Das heisst, Sie bekommen bis zur Hälfte des Kursgeldes bei der Teilnahme an der Berufsprüfung zurück.

Der wichtigste und grösste ist der dritte Gewinn. Durch das einmalige Konzept mit vielen Möglichkeiten, sich als Führungspersönlichkeit persönlich zu entwickeln, gewinnen Sie für sich und für Ihr Team. Sie entwickeln das wichtigste Führungswerkzeug, nämlich sich selber. Sie erlangen Sicherheit im Auftritt, schärfen Ihre Wahrnehmung und Sensibilität für das was sich in Ihren oft sehr vielfältigen, multikulturellen Teams so tut. Sie erwerben sich das nötige praxisorientierte Wissen in den fundierten und praxisorientieren Workshops. In den gruppendynamischen Wochen trainieren Sie Ihre sozialen Kompetenzen für die Führung und in der begleitenden Gruppensupervision besprechen Sie unter kundiger Leitung Ihre Sorgen aus dem Führungsalltag. Damit geschieht der Transfer der Theorie in die Praxis.

 

Spass am Führen

So gelingt es Ihnen immer leichter, die für Ihr Team richtige Mischung aus Fachlichkeit, Beziehung, Autorität und Zugehörigkeit zu finden. Trotz allen Stürmen des Alltags und trotz allen zum Teil widersprüchlichen Anforderungen, die von allen Seiten an Sie gestellt werden, sollen Sie Freude und Spass am Führen haben. So gewinnen alle. Sie, Ihr Team, Ihr Betrieb und vor allem auch Ihre Bewohner, Ihre Patientinnen, Ihre Klienten.

Autor: SGZ | Kategorien: Kategorie NewsletterKommentare: 0

Demenz: ein breitgefächertes, umfassendes Themenfeld

Begleiten Sie in Ihrem Arbeitsalltag Menschen mit Demenz und möchten Sie sich praxisnah fachlich weiterentwickeln? Wir haben zur Thematik vielfältige Fortbildungsangebote.

Die Fortbildung «professionelle Betreuung von Menschen mit Demenz» bietet Ihnen ein umfassendes und mehrdimensionales Grundlagewissen. Dabei werden auf die pathophysiologischen und psychopathologischen Veränderungen eingetreten. Auch die zentralen Elemente bei der Begleitung von Menschen sind Themenfelder in dieser modulartigen viertägigen Fortbildung. Die Durchführung erfolgt mehrmalig.

Verfügen Sie bereits über erhebliches Wissen und Erfahrungspotenzial zum Thema Demenz und möchten Sie Ihre Kompetenzen erweitern? Im Lehrgang «Fachbeauftragte/-r in der Betreuung von Menschen mit Demenz» werden Sie dazu befähigt, Ihrem Arbeitsteam fachbezogene Unterstützung zu bieten. Sie beschäftigen sich mit den ethischen Aspekten im Zusammenhang mit Demenz, erhalten eine breitgefächerte Wissensvertiefung zum demenziellen Krankheitsgeschehen, setzen sich mit der Rolle von Angehörigen auseinander und einiges mehr.

Und noch etwas ganz Wichtiges: Personen, die beide oben genannten SGZ-Fortbildungen lückenlos besucht haben und über einen Bildungsabschluss auf der Tertiärstufe verfügen, haben eine interessante fachliche Weiterentwicklungsmöglichkeit. Dank einer Kooperation zwischen dem Weiterbildungszentrum der Fachhochschule St. Gallen (FHSG) und dem SGZ werden sämtliche SGZ-Bildungstage an das CAS Lebensweltorientierte Demenzpflege der FHSG angerechnet.

Es gibt noch weitere spannende Angebote zur Kompetenzerweiterung im Zusammenhang mit Demenz. Zum Beispiel:

  • En Mouvement! In Bewegung sein und bleiben: Musik und Tanz sind sinnstiftende Aktivitäten für Menschen mit Demenz. In dieser Fortbildung erhalten Sie praxisnahe Anregungen, wie Sie Musik und Tanz bei Menschen mit Demenz als Aktivierungsangebot nutzen können.
  • In der Fortbildung «verändertes Selbsterleben von Menschen mit Demenz» beschäftigen Sie sich mit essenziellen psychopathologischen Erkenntnissen im Zusammenhang mit Demenz.
  • Bei der Begleitung von Menschen mit Demenz sind Kommunikationskompetenzen der besonderen Art gefragt. Denn bei der Kontaktaufnahme mit ihnen, spielt das Erkennen, Akzeptieren und Thematisieren ihrer Gefühle und Bedürfnisse eine zentrale Rolle. Die validierende Grundhaltung und entsprechende Kommunikationskompetenzen sind dabei eine grosse Unterstützung. In der Fortbildung «Lebenswelt von Menschen mit Demenz» erwerben Sie diese Fähigkeiten.

 

 

Autor: SGZ | Kategorien: Kategorie NewsletterKommentare: 0

Eine Option gegen den Fachkräftemangel

Personalmangel versus Pflegequalität

«Gesundheit» hat einen gewichtigen gesellschaftlichen Stellenwert. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an Institutionen des Gesundheitswesens. Gerade in Arbeitsfeldern wie der Geriatrie und Gerontopsychiatrie ist eine stetige Zunahme an Komplexität zu verzeichnen. Gleichzeitig herrscht in diesen Bereichen des Gesundheitswesens ein nennenswerter Fachkräftemangel. Es fehlt fast vorwiegend gut qualifiziertes Personal, das erweiterte Aufgaben in der Pflege und Betreuung übernehmen kann. Dies ist sowohl für die Arbeitgeber, als auch für das bestehende Pflegefachpersonal eine echte Herausforderung. Denn trotz personellen Engpässen soll unter anderem die Pflegequalität erhalten und weiterentwickelt werden. Eine Möglichkeit zur Qualitätssicherung sind Bildungsmassnahmen, die einen betrieblichen Nutzen aufweisen und auch die bestehenden und erfahrenen Mitarbeitenden bestärken.

 

Praktisches Erfahrungspotenzial mit erweitertem Fachwissen verbinden

Die Fachweiterbildung Langzeitpflege und -betreuung gilt als Vorbereitung für die eidgenössisch anerkannte Berufsprüfung. Im Zentrum stehen die bedarfs- und situationsgerechte Pflege und Betreuung im ambulanten und stationären Bereich der Langzeitpflege. Hochwertige praktische Fähigkeiten werden mit fundierten theoretischen Fachkenntnissen verbunden. Der Zweck ist der Erwerb von Qualifikationen, die für die Ausübung einer anspruchsvollen Tätigkeit mit Mehrverantwortung erforderlich sind. Dabei ist der Fokus auf folgende Inhaltsschwerpunkte gerichtet:

  • Die Teilnehmenden lernen, wie sie in ihrem Bereich den Arbeitstag des Teams planen, organisieren und kompetenzengerecht einsetzen. Der Aufbau von Kommunikations- und Führungskompetenz sowie ihrem neuen Rollenverständnis steht dabei im Zentrum.
  • Dieser Lehrgang beinhaltet ebenso eine mehrdimensionale Wissensvertiefung zu den Themenfeldern Geriatrie, Gerontopsychiatrie und Palliative Care. Die Teilnehmenden werden dazu befähigt, in komplexen Situationen eine ganzheitliche Betreuung zu leisten.
  • Ein weiterer Inhaltsschwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit Pflegeprozessen, die als professionelle Steuerungsinstrumente bei der Planung, Durchführung und Evaluation von pflegerischen und betreuerischen Massnahmen unerlässlich sind.

 

Sind Sie neugierig geworden und möchten sich gerne vertiefend zum Bildungsangebot Fachweiterbildung Langzeitpflege und -betreuung informieren? Dann besuchen sie unsere Informationsveranstaltung vom 26. Juni 2019.

Am 21. August 2019 starten wir erneut mit der Fachweiterbildung Langzeitpflege und -Betreuung.

 

Autor: SGZ | Kategorien: Kategorie NewsletterKommentare: 0

Ausbilden im Gesundheitswesen – mit eidg. Fachausweis

Wenn wir im Gesundheitswesen genügend Fachkräfte haben wollen, müssen wir diese auch selber ausbilden. Die Einsicht ist da, das Engagement dafür wächst auf allen Seiten (Betriebe, OdA, Berufsfachschulen, Bildungszentren etc.). Der Staat setzt mit der Ausbildungsverpflichtung ebenfalls Druck auf. Noch gibt es viel zu tun. Wir vom SGZ sehen unseren Beitrag in der Unterstützung der Betriebe bei der Ausbildung der Ausbildenden und damit beim Aufbau von professionellen Ausbildungsstrukturen. Denn Ausbilden ist anspruchsvoll und kostenintensiv. Aber es lohnt sich für alle!

 

Berufliche Grundbildung

Die Kurse für Berufsbildner/-innen im Gesundheitswesen schaffen eine erste Grundlage für Berufsleute, die Lernende in der praktischen Ausbildung anleiten und unterstützen. Oft ist dies der erste Schritt auf einer Karriereleiter. Fachkräfte geben mit Engagement ihr Wissen, ihr Können und ihre Begeisterung für die attraktive Tätigkeit im Gesundheitswesen weiter.

 

Studierende begleiten

Um die Tätigkeit auf ein noch breiteres Fundament zu stellen, empfehlen wir den Lehrgang zur Praxisausbilderin/zum Praxisausbilder mit SVEB-Zertifikat. Mit dem SVEB-Zertifikat erfüllen die Teilnehmenden die pädagogisch/didaktischen Anforderungen für die Begleitung von Studierenden HF oder FH.

Der Berufsbildnerkurs und/oder das SVEB-Zertifikat als Praxisausbilder/in sind geeignet als Einstieg in die praktische Ausbildungstätigkeit, die neben der Berufstätigkeit ausgeübt wird.

 

Ausbilden als Beruf

Sobald die Ausbildungstätigkeit mehr ins Zentrum rückt. Das heisst, Sie bilden mehr aus als Sie selber direkt pflegen, therapieren oder betreuen, empfehlen wir den weiterführenden Weg zum eidg. Fachausweis als Ausbilder/-in. Damit sind die Absolventinnen/Absolventen in der Lage, auch Gruppen (zum Beispiel in ÜK oder LTT) didaktisch fundiert und methodisch vielfältig zu unterrichten. Oder sie übernehmen Ausbildungsverantwortung im Betrieb, leiten andere Berufsbildnerinnen an, entwickeln Konzepte für die praktische Ausbildung oder bauen an sinnvollen Ausbildungsstrukturen in ihrem Betrieb mit.

 

Fruchtbare Zusammenarbeit fürs Gesundheitswesen

Das SGZ ist seit Jahren erfahrene Anbieterin aller Module zum eidg. Fachausweis. Seit dem letzten Jahr in Zusammenarbeit mit H+ Bildung.

Die Berufsbildnerkurse und die Lehrgänge zum SVEB-Zertifikat (inkl. Ergänzungsmodul zur Kursleiterin mit SVEB-Zertifikat 5 Tage) bieten beide Institutionen separat an. Die aufbauenden Module werden gemeinsam beworben und für alle am SGZ durchgeführt.

Modul 2 Gruppenprozesse in Lernveranstaltungen begleiten (5 Präsenztage als Blockkurs in externem Seminarhaus)

Module 4/5 Bildungsangebote für Erwachsene konzipieren / Lernveranstaltungen für Erwachsene didaktisch gestalten als integrierter Lehrgang (12 Präsenztage)

 

Finanzielle Unterstützung

Für alle Module übernimmt der Bund bis zur Hälfte der Kurskosten. Alle Lehrgänge sind berufsbegleitend angelegt. Die aufbauenden Module sollten innerhalb von fünf Jahren nach Abschluss des Zertifikatslehrganges besucht werden. Die Reihenfolge ist frei.

Das SGZ und H+ Bildung nutzen Synergien, um für Ausbildende im Gesundheitswesen eine umfassende, sehr praxisorientierte und qualitativ hochstehende Ausbildung der Ausbildenden zu gewährleisten.

Melden Sie sich, wir beraten Sie gerne. Damit Ausbildung gelingt!

Autor: SGZ | Kategorien: Kategorie NewsletterKommentare: 0

Von schöner Nähe und angemessener Distanz

Text: Lucia Zimmermann

Es geht in diesem Blog um körperliche Nähe, um Grenzen und deren Überschreitung und um Machtverhältnisse. Pflegen ist ein Geschäft mit viel Nähe. Um alte, kranke und beeinträchtigte Menschen zu pflegen, müssen Sie bereit sein, ihnen körperlich nahe zu kommen und auch emotionale Nähe aufzubauen. Auf einer professionellen Ebene. Im Umgang mit Kolleginnen, mit Vorgesetzten, mit der eigenen Familie oder in der Öffentlichkeit gelten dann jeweils wieder andere Regeln.

Wenn Sie hingegen krank und pflegebedürftig sind, müssen Sie körperliche Nähe von fremden Menschen zulassen und mit der emotionalen Nähe oder Distanz zurechtkommen, die Ihnen geboten wird. Sie sind abhängig vom Nähe- und Distanzverhalten der Pflegenden.

Autor: SGZ | Kategorien: Kategorie Pflege & BetreuungKommentare: 0