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Führungspersönlichkeit werden

Die meisten Bücher über Führung gehen davon aus, dass es auf der einen Seite eine Führungsperson gibt und auf der anderen Seite Mitarbeitende, die es zu führen gilt. Eher selten sprechen die Führungsbibeln davon, wie komplex und herausfordernd die Führung eines Teams als Team ist. Teams im Gesundheitswesen, die zwischen 15 und 20 oder mehr Personen umfassen, multikulturell und multiprofessionell zusammengesetzt sind und über 7 mal 24 Stunden in immer wieder wechselnden Konstellationen anspruchsvolle Betreuung und Pflege anbieten. Jemand hat immer Schicht.

Die Teamleiter/-innen im Gesundheitswesen sind zudem meist selber in der direkten Pflege und Betreuung tätig und haben oft das Gefühl, die Zeit für die Führungsaufgaben den zu Betreuenden zu stehlen. Sie sind in einer permanenten Spannung zwischen den Erwartungen, die von oben unten, links und rechts an sie herangetragen werden – und das im 24-Stunden-Schichtbetrieb.
Die Position der Teamleiter/-innen wird darum auch von manchen als wichtigstes Scharnier, sogar als wichtigste Stelle in der Pflegeinstitution bezeichnet. An dieser Position braucht es starke, selbstbewusste und reflektierte Führungspersönlichkeiten. Kaum jemand wird als solche geboren, sondern die Führungspersönlichkeit entwickelt sich in einem Prozess, der Fortschritte und Rückschritte umfasst und immer wieder Reflexion des eigenen Tuns erfordert.

In unserem Lehrgang zum/zur Teamleiter/-in im Gesundheitswesen legen wir besonderen Wert auf diesen Entwicklungsprozess. Wir nehmen uns Zeit und geben den Teilnehmenden Zeit. Wir bieten verschiedene Lernformen, die Erleben und Reflektieren ermöglichen. Gruppendynamische Trainings und Supervision sind die Perlen unseres Lehrganges. Daneben spannende Workshops, die wichtiges Wissen und wertvolle Werkzeuge vermitteln. Um den Blick zu erweitern laden wir in jedem Lehrgang eine Persönlichkeit ein, die an einem Kaminfeuergespräch mit den Teilnehmenden Führung aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. In diesem Jahr ist es Leo Held, Schweizer Trainer des Jahres 2008, Olympiatrainer und Trainerausbildner. Aus dem reichen Angebot nehmen sich die Teamleiter/-innen jeweils das, was sie für ihren eigenen Führungsstil, für die Entwicklung ihrer Führungspersönlichkeit brauchen. Die einen etwas mehr von dem, die anderen etwas mehr vom anderen.

Der nächste Kurs startet im August 2018. Besuchen Sie eine unserer Infoveranstaltungen und erfahren Sie mehr darüber.

Autor: SGZ | Kategorien: Kategorie NewsletterKommentare: 0

Erfolgsprodukt «Lern-, Training- und Transfertage» wird erweitert

Die Lern-, Training- und Transfertage (LTT) sind Teil des HF-Studiums und zwingendes Element in der Ausbildung zur diplomierten Pflegefachperson an der Höheren Fachschule. Sie sind als dritter Lernort eine Schnittstelle zwischen Schule und Praxisbetrieb.

Seit etwas über einem Jahr bieten wir auch am SGZ die LTT mit grossem Erfolg an. Die Rückmeldungen unserer Teilnehmenden sind durchweg positiv. Und seit Beginn erweitern wir unsere Angebotspalette sukzessive. Hierbei lassen wir die Feedbacks und Bedarfsmeldungen unserer Kunden in die Angebotsplanung einfliessen. Mittlerweile sind deshalb schon fast 20 verschiedene LTT lanciert worden. Tendenz steigend!

Die Palette ist vielfältig: So bedienen wir unter anderem die Themenfelder Palliative Care, Medikamentenmanagement, Delir, Demenz, Ethik, Empathietraining und vieles mehr. Neu im Angebot sind «Notfälle im Pflegealltag», «Umgang mit Fachliteratur» sowie «Kommunikation und Gesprächsführung». Derzeit sind weitere Angebote im Bereich der Gerontopsychiatrie in der Pipeline.

Die LTT orientieren sich an der beruflichen Praxis und setzen Lernmethoden ein, mit denen die Studierenden die Möglichkeit bekommen, Erfahrungen und Wissen zu verbinden, weiter zu entwickeln und neue Erkenntnisse praktisch umzusetzen und/oder zu überprüfen. Sie dienen dem Üben und dem Vertiefen erlernter Kompetenzen. Die LTT am SGZ sind ein Erfolgsprodukt – und mehr als normaler Unterricht.

Link LTT-Angebote

 

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Holt die Ethik aus dem Elfenbeinturm!

Text: Dr. phil. Marcel Maier

Das Thema Ethik im Gesundheitswesen ist hip und trendy! Und das ist gut so! Sicher wird seit je her diskutiert und moralische Fragestellungen sorgsam abgewogen. Doch mittlerweile hat die organisierte und systematisierte Ethik auch in Einrichtungen der geriatrischen Langzeitpflege eine beachtliche Karriere hingelegt. Die Zahl der Betriebe mit ethischen Strukturen steigt von Jahr zu Jahr.

Autor: SGZ | Kategorien: Kategorie Pflege & BetreuungKommentare: 5